Thomas Harder referierte über «Schaffhausen 2030 – Standortentwicklung und – positionierung in einer neuen Ära»

Gesprächsleiter und die drei Experten für Standort-Entwicklung im Podiumsgespräch an der 14. IVS-Schifffahrt (vlnr):

  • Andreas Voll, COO IWC Schaffhausen, Vorstand IVS
  • Dr. Eric Scheidegger, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Direktor der Seco
  • Dr. Fabian Schnell, Forschungsleiter Smart Government der Avenir Suisse
  • Thomas Harder, CEO Swiss Brand Experts


Welche Weichen muss Schaffhausen heute stellen, um auch weiterhin für Unternehmer, die Wohnbevölkerung sowie die Ansiedlung neuer Technologien attraktiv zu sein? Mit diesen Fragen setzte sich das rund 150-köpfige Publikum der diesjährigen Schifffahrt der Industrievereinigung Schaffhausen (IVS) auseinander. Die Spitzen von Politik und Wirtschaft des Kantons treffen sich auf der Fahrt von Schaffhausen nach Stein am Rhein und zurück alljährlich zu einem offenen und intensiven Austausch zu einem ausgewählten Thema. Als einer von drei Referenten war unser CEO Thomas Harder eingeladen.

Harders Referat setzte bei der Frage an, wie Schaffhausen sich im intensivierenden Wettbewerb unter den Standorten behaupten kann. Zum einen hätte die Härte des Standortwettbewerbs zugenommen – der Handelskrieg mache dies deutlich. Zum andern müssen Standorte sich in einer Welt der «Mainstreamisierung» Gehör zu verschaffen und in die Köpfe der Verantwortlichen finden. Standorte mit klarem, gezielt und mit Raffinesse entwickeltem Profil und damit Markenpotenzial hätten die besten Chancen.

Schaffhausen habe dies in den letzten zwei Jahrzehnten geschafft. Dem Standort sei es gelungen, sich abzuheben und als kleiner Standort Grosses zu erreichen. Diesen Weg, an dessen Ursprung die Kombination von agiler Mentalität und klugem Plan bezüglich Schwerpunkten und Steuerpolitik gestanden seien, gelte es jetzt ins heutige gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Umfeld weiterzudenken. Schulterschluss und gemeinsame Vorstellung von Politik und Wirtschaft würden die Handlungsspielräume vergrössern und das Bereitwerden für die neue Ära begünstigen.

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Thomas Harder

Ihr Experte für Standort- und Destinationsentwicklung