Die goldene Turmspitze von Sils

von Aaron Fuchs

Die goldende Turmspitze des Hotels Margna

Unsere Familie geht jedes Jahr im Januar ins Oberengadin in die Ferien. Bereits seit Jahrzenten sind wir Teil der treuen Kundschaft. Auch kleinste Änderungen fallen uns sofort auf. Wenn zum Beispiel in einem Café eine Servicekraft wechselt oder der Pisten-Bulli-Fahrer die Spur um ein paar Meter versetzt.

Dieses Jahr ist aber etwas auffällig anders. Bereits am ersten Tag begrüsst uns eine goldene Turmspitze, glänzend hell von der Sonne erleuchtet. Sie ziert das Dach eines der Hotels in Sils Baselgia und ist in der ganzen Talebene unübersehbar. Das Gold der Turmspitze ist schön gemacht und wirkt nicht kitschig. Wir sind begeistert.

Am dritten Abend, als wir im Restaurant des Hauses zu Gast sind, frage ich nach der Geschichte der goldenen Turmspitze. Die Rezeptionistin erklärt uns, dass sie die Aufmerksamkeit und Neugier der Feriengäste wecken soll. Man soll sie bis ins Nachbardorf sehen. Es funktioniert, denn sie wird bei Ihrer Arbeit regelmässig auf die goldene Turmspitze angesprochen.

Inspiriert wurde das Hotel durch das Goldene Dachl von Innsbruck, welches seit mehr als 500 Jahren das Wahrzeichen der Stadt ist. Eine schöne Verbindung, liegt Sils Baselgia doch im Quellgebiet des für Innsbruck namensgebenden Flusses.

Die goldene Turmspitze ist eine sinnige Investition. Aus Marken-Sicht ist sie genial: Neben ihrer Präsenz im Tal passt sie bestens zur Positionierung des Hotels, das sich als charmantes und einzigartiges Vier-Sterne-Superior-Haus anpreist. Vielleicht überträgt sich die goldene Turmspitze mit der Zeit sogar auf den Ort. Sils Baselgia, das Dorf mit der goldenen Turmspitze.

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