Die Risiken des Kostensparens werden unterschätzt

„Der harte Franken war lange Jahre ein Vorteil für uns.“ Mit dieser Aussage konfrontierte uns kürzlich der CEO eines global tätigen Schweizer Industrieunternehmens. Er fuhr fort: „Die starke Währung hat uns gezwungen, ständig besser zu werden und unsere Produkte zu erneuern.“

Doch selbst mit diesem positiven Ansatz stellt der jüngste Kurssprung des Frankens eine grosse Herausforderung dar. Jede im weitesten Sinne exportorientierte Schweizer Marke steht vor derselben Frage: Wie gehen wir mit dem Preisanstieg um?

Reflexartig schwenkt der Blick auf die Kosten. Doch es gilt zu beachten: Kosten, Leistung und Preis stehen in einem Gleichgewicht. Keines dieser drei kann für sich allein betrachtet werden. Leistung zu erbringen kostet. Kostenreduktionen können daher die wertschöpfende Leistung rasch untergraben. Wir nennen dieses für die Markenführung elementare Prinzip die Price-Performance-Balance.

Darauf aufbauend skizziert Thomas Harder im Gespräch mit der NZZ, wie Sie zugleich Ihre Marke stärken und den Preiskampf aufnehmen können.

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